Wir

Hallo!

 

Wir sind Eltern eines gesunden Sohnes sowie einer geistig und körperlich beeinträchtigten Tochter. Beide lieben wir 

gleichermaßen, doch während wir uns um die Zukunft von Lukas nur die üblichen Sorgen machen, sieht das bei "Mariechen" anders aus. Unser Sonnenschein heißt eigentlich Anne Marie. Lukas hat das "Anne" immer weggelassen :-) .

Lukas ist mein Name und ich bin Anne Maries Bruder und unterstütze meine Schwester soweit ich kann. Musik ist meine Leidenschaft und ich habe einen Song für meine Schwester geschrieben. Der Song heißt "Treasure" und kann im folgenden Link gehört werden.

Marie besucht z.Zt. eine anthroposophische Schule für Kinder mit geistiger Behinderung (Freie Martinsschule in Laatzen-Grasdorf).

 

Sie  wird dort von einer qualifizierten Schulbegleitung  betreut, die mit ihr lebenspraktische Dinge übt und sie während des Gemeinschaftslebens der Schule  bestmöglich begleitet. Uns Eltern und unserer Tochter geht es damit gut. Nun endet bald die Schulzeit und wir stehen vor der entscheidenden Frage: Wie geht's weiter? Schulbegleitung entfällt und somit die 1 : 1 Betreuung. Welche zukünftige Einrichtung hat die personellen  Möglichkeiten, unser "Mariechen" auch weiterhin bestmöglich zu betreuen und auch zu fördern?

Der Weg in die  Eingliederung bereitet uns Bauchschmerzen, nachdem uns einige anthroposophische Einrichtungen bereits gesagt haben, dass es für Menschen mit hohem Pflegebedarf kaum Plätze gibt und die Warteliste sehr lang ist.

Personalmangel ist auch in vielen staatlichen Einrichtungen ein Problem.  Marie hat eine stille zurückhaltende Art und kann ihre Bedürfnisse leider nicht verbal äußern. Nur Menschen, die sie so gut kennen wie wir wissen, was Marie möchte und braucht. Unsere Angst und Sorge besteht darin, dass in üblichen Einrichtungen nur das Nötigste mit Marie gemacht wird  und keine weitere Förderung besteht.  Äußern kann es unsere Tochter nicht, wenn sie darüber unglücklich ist, den Tag über nicht optimal beschäftigt worden zu sein. 

Es würde uns im Herzen sehr weh tun, wenn wir später

unsere Marie nicht in guten Händen wissen.

Schon lange haben wir die Vision, unsere Tochter in eine Betreuung unterzubringen, wo (behinderte) Menschen lachen und sich bewegen und angepasste Aufgaben erledigen. Dazu könnten auch gut Menschen passen, die nicht alleine im Altersheim sitzen möchten, sondern sich in die Gemeinschaft einbringen möchten. 

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